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HAC-Konzert
Motto: New York, Rio, Tokio
Rüsselsheimer Echo vom 30.09.2008

Eine Reise um die Welt mit beliebten Melodien aus Filmen und Musicals versprach Vorsitzender Michael Auth bei der Begrüßung zum Jahreshauptkonzert des „Handharmonika- und Akkordeon-Club 1934 Rüsselsheim- Haßloch“ vor 300 Besuchern in der Gerhart-Hauptmann-Schule in Königsstädten am Samstag.

Mit den ausgewählten Stücken wolle man zugleich auch die Vielfalt dieser im Verein gespielten Instrumente vorführen und für die Jugend interessant machen, erläuterte der Vorsitzende, was auch die gelungene Kombination mit Elektrobass, Rhythmus- und Percussion-Instrumenten deutlich zeigte.

Modern, populär und solistisch waren deshalb die drei Schwerpunkte des Konzertes, bei dem der befreundete Verein „Tastenfreunde Freyung“ aus der Nähe von Passau mitwirkte, wo die Haßlocher im letzten Jahr erfolgreich konzertiert hatten.

Den musikalischen Höhepunkt setzten beide Vereine gemeinsam am Schluss und griffen dabei das Motto der musikalischen Weltreise mit dem Titel „New-York, Rio, Tokio“ noch einmal auf. Der nicht im Programm ausgedruckte Titel sollte die Zuhörer überraschen, und diese dankten mit stehenden Ovationen und entließen die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Das mit fast zwanzig Personen besetzte Jugendorchester des Vereins hatte das Programm unter der Leitung von Ingolf Schneider eröffnet und mit dem Titel „Kiddy’s on Stage“, dessen drei Teile mit der Ballade, dem orientalisch geprägten Mittelteil und dem rockigen Schluss schon gleich die Leistungsfähigkeit des Nachwuchses deutlich gezeigt.

„Es ist noch eine junge Pflanze, die deshalb noch von ein paar Erwachsenen gestützt wird“, kommentierte der Vorsitzende die Gruppe, doch lässt sie auf eine gute Zukunft hoffen, was auch durch die nachfolgenden Stücke, dem Pop-Titel „Lemon Tree“, Melodien aus „Die Schöne und das Biest“ und natürlich am „Summer of 69“ bewiesen wurde. Alle Melodien des Abends waren speziell für Akkordeon- und Handharmonika-Besetzung bearbeitet.

Das Erste Orchester des gastgebenden Vereins steht ebenfalls unter der bewährten Leitung von Ingolf Schneider und entführte in die Welt der Musicals und Schlager. Das „Phantom der Oper“ erfüllte kraftvoll den Saal, der sich bei dem fast piano vorgetragenen Titel „Up where we belong“ wieder beruhigte, um bei „Abba, best of“ und Melodien aus „Starlight Express“ erneut in Stimmung zu kommen.

Die „Caribean Phantasie“ klang noch in den Ohren, als endlich auch das Stammorchester der Tastenfreunde Freyung die Bühne besetzte. Die gespannte Aufmerksamkeit wich bald der Hochachtung vor der Leistung des erstmals in Rüsselsheim gastierenden Ensembles. Unter der Leitung von Maria Groß brachten die vorgetragenen „Italo Pop Hits“ gleich den nötigen Schwung, und „My heart will go on“ erinnerte an die Katastrophe der Titanic von 1912. Keine Katastrophe war die Musik der Bayern, die bereits seit Freitag in Rüsselsheim waren und sich die Festung, aber auch das nahe Mainz in Führungen erläutern ließen. In die Welt der „Music“ führten sie ihr Publikum mit dem letzten Titel und begeisterten zuvor noch durch die „Magnificent Seven“.

Vorsitzender Michael Auth sah das Konzert zugleich als große Generalprobe für das im kommenden Jahr anstehende Jubiläum an, wenn der Verein 75 Jahre alt wird und im Stadt theater ein großes Konzert plant. Hierzu wünschte er sich nicht nur neue Aktive, sondern hatte auch frühere Aktive eingeladen, die noch vor drei Jahrzehnten unter dem „strengen Lehrer Josef Kolter in Mainz-Kostheim das Spielen lernten“, so der Vorsitzende. Viele waren der Einladung gefolgt und vom Konzert sehr angetan, und drei spielen sogar noch heute im Orchester. Weitere Informationen zu dem Verein gibt es unter www.HAC1934.de im Internet.

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